»Es ist eine Herausforderung, in der Menge aufzufallen«

Die neuen Heimwerker: Unternehmen zerlegen Arbeiten in kleine Projekte und vergeben sie für oft geringe Honorare an Freie – Crowdworking nennt sich das. Was wird aus den Arbeitnehmern?

„Ramona Herrmann hat schon für Audi, Philips, Henkel und Coca-Cola gearbeitet, für Media Markt, Villeroy & Boch, Continental und Greenpeace, sie hat Kampagnen entworfen für Transparency International und das Kinderhilfswerk unicef. Und doch, in all diesen Großorganisationen ist sie so gut wie unbekannt. Denn Ramona Herrmann, 40 Jahre alt, 20 Jahre Berufserfahrung, ist Crowdworker. Sie ist also Teil einer kaum bekannten Masse, einer crowd, die für Firmen Aufgaben erledigt." Im Interview mit DIE ZEIT konnte ich von meinen Erfahrungen als Crowdworker berichten. Den kompletten Artikel findet ihr hier: DIE ZEIT ONLINE

Auch bei XING Klartext wurde DENKdifferent zum Thema Crowdworking befragt. Dort konnte ich mit meinen eigenen Worten beschreiben, was es bedeutet, als Crowdworker zu arbeiten. Crowdworking gilt als internetbasiertes Arbeitsmodell der Zukunft, als eine neue Form von Kooperationen zwischen Arbeitgebern und Selbstständigen. Für mich als Art-Direktorin und Mutter ist es allerdings noch mehr als das: Es ist die bisher beste Chance, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Seit vier Jahren arbeite ich als Crowdworkerin, um mir als Selbstständige nebenbei etwas dazuzuverdienen – und an Projekten zu arbeiten, an die ich sonst so gut wie nie herankommen würde. Das komplette Statement könnt ihr hier nachlesen: XING KLARTEXT

Design von DENKdifferent erneut in der Limited Edition von Victorinox

DENKdifferent nahm auch diesmal wieder am Design-Contest der New Classic Limited Edition 2016 von Victorinox teil und schaffte es mit dem Design »3 wise monkeys« erneut unter die Top 10! :)

Das Schweizer Taschenmesser von Victorinox ist eines der weltweit berühmtesten Schweizer Kult-Objekte, bekannt vor allem in der klassischen Farbe rot und mit dem unverkennbaren Victorinox Logo. Der Taschenmesser-Design-Contest 2015 auf jovoto war auch in diesem Jahr wieder ein riesiger Erfolg! Über 1.024 Design-Vorschläge sind eingegangen. Die Victorinox Fangemeinde hat sich für 10 Designs entschieden, welche jetzt auch tatsächlich produziert und ab Sommer 2016 weltweit im Handel sein werden. Und eines dieser Designs stammt von DENKdifferent!
Das Design heißt 3 wise monkeys. »Die süßen Affen werden hoffentlich viele zum Lächeln bringen und dabei helfen, umzudenken: Weniger Schlechtes und dafür mehr Gutes reden (und tun)!«.

Design für die Little-Gallery-Kollektion von Villeroy & Boch

Aus 115 Ideen und insgesamt 789 Ideenkreationen wurden nur 4 Entwürfe für die Little-Gallery-Kollektion ausgewählt. Und ein Design stammt von DENKdifferent.

Mit Little Gallery wollte Villeroy & Boch neue Wege gehen und hat die Dekoration deshalb „crowdgesourced“. Dazu wurde mit der Online-Plattform jovoto zusammengearbeitet. Im jovoto-Netzwerk sind inzwischen über 60.000 Designer, Architekten und andere Kreative aus 150 Ländern aktiv. Die Aufgabe, die bei jovoto ausgeschrieben wurde, lautete: „Entwerfe eine schöne Designfamilie für eine Geschenkkollektion, die Impulskäufe am Point of Sale anregt und zum Sammeln einlädt.“ Um möglichst vielfältige, kreative Entwürfe zu erhalten, wurden die Gestaltungsvorgaben vollkommen offen gehalten. Die Dekore spielen mit einer großen Bandbreite an künstlerischen und ästhetischen Ausdrucksformen: Neben farbintensiven gibt es reduzierte Schwarz-Weiß-Zeichnungen, dazu moderne florale und abstrakte Muster. Die Serie Little Gallery umfasst einen Becher, eine Kerzenschale, eine kleine Vase und ein zweiteiliges Votive aus Keramik, die mit jeweils acht verschiedenen Künstler-Dekoren versehen sind. Das Dekor von DENKdifferent »Viktoria« und »Violetta« fällt dabei besonders aus dem Rahmen. Die schwarz/weiß-Zeichnungen geben dem Dekor aufgrund der Gesichter eine ganz persönliche Note. Sie sind die neuen Freunde oder Familienmitglieder - die »Little Friends« – und stehen im Kontrast zu den bisherigen Dekoren von Villeroy & Boch.

»Mit dem Essen spielt man nicht«

Greenpeace suchte nach einem Motiv für die Kampagne gegen Gentechnik bei McDonalds. Am 27. Oktober wurde das Gewinner-Motiv auf www.mcgen.de bekanntgegeben. Das von DENKdifferent und Jorge García entwickelte Motiv »Inside Out« schaffte es bei diesem Wettbewerb auf Platz 1 und wird nun als neues Keyvisual für Informationsmaterial zum Thema „Gen-Food“ eingesetzt.

Laut greenpeace verfüttert die Geflügelwirtschaft seit 2014 wieder Gen-Soja. Lebensmittel wie Milch, Eier, Fleisch von Tieren, die gentechnisch verändertes Futter bekommen haben, müssen nicht gekennzeichnet werden. Für pflanzliche Zutaten gibt es bereits eine verpflichtende Gentechnik-Kennzeichnung – diese gilt auch für Futtermittel. Bauern und Lebensmittelhersteller wissen also genau, wenn ihre Produkte mithilfe genetisch veränderter Futtermittel hergestellt wurden. Das Problem ist aber: Diese Information müssen sie nicht an die Verbraucher weiterreichen. Diese Tatsache brachte mich auf die Idee, das Problem als Matrioschka darzustellen. Versteckt im Kern – im Innern der Matrioschka – befindet sich das manipulierte Gen. Dieser Kern steckt im Mais und der Mais wird dann an die Kuh verfüttert. Die Kuh gibt Milch und diese Milch wird dann vom Menschen getrunken. Ein Ketteneffekt, der durch die deutliche Visualisierung jeden das Problem erkennen lässt: Alle Verbraucher sind davon betroffen! Weitere Infos findet man unter www.greenpeace.de

Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Deutsche Bahn Stiftung

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat auf der Kreativplattform www.jovoto.com einen Kunst-Wettbewerb zum Thema Depression gestartet. Es wurden Bilder gesucht, die Menschen Mut machen, sich zu einer Depression zu bekennen und professionelle Hilfe zu suchen.

Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Auf der Homepage www.deutsche-depressionshilfe.de findet man viele Informationen zu diesem Thema. Ziel des Kunst-Wettbewerbes war es, das Thema »Depression« als eine Krankheit darzustellen, die jeden treffen kann aber keineswegs als persönliches Versagen zu sehen ist. Dies sollte mit der positiven Nachricht – dass die Krankheit behandelt werden kann – verknüpft werden. Durch Gespräche mit Betroffenen und intensiver Recherche kam ich auf die Idee, die Depression als Krake darzustellen. Depression ist wie eine Krake, die dich nach unten ziehen will. Sie hält dich fest. Sie erdrückt dich fast. Sie nimmt dir die Luft zum Atmen. Sie verschleiert deine Sicht. Niemand kann dir helfen, wenn du dich an der Krake (der Depression) festhälst. Du kannst dich aus deiner jetzigen Situation nicht alleine befreien. Löse den Griff und suche dir Hilfe. Der richtige Arzt wird dir helfen, der Krankheit Depression zu entkommen. Mein Kunstwerk landete auf Platz 25 (von über 1.000 eingereichten Entwürfen) und wurde von der Jury leider nicht für die Auktion ausgewählt. Harald Schmidt versteigerte die Siegerentwürfe am 1. Oktober 2014 öffentlich. Der Erlös kommt Projekten zur Bekämpfung von Depression zugute.

Der Landtag in BW initiiert eine Kampagne zur Stärkung der natürlichen Geburt

In einem bisher einmaligen, breiten Zusammenschluss relevanter Akteure in Baden-Württemberg wurde die Informationskampagne zur Stärkung der natürlichen Geburt gestartet. DENKdifferent überzeugte die Jury und setzte sich im Pitch um die Erstellung der Kampagne durch.

Die Kampagne zur Stärkung der natürlichen Geburt möchte der Darstellung des natürlichen Geburtsvorgangs als Krankheit entgegenwirken. Sie setzt an zwei Ebenen an. Zum einen richtet sie sich mit einer Homepage, Flyern und Plakaten an werdende Eltern. Gefördert wird das Verständnis der Geburt als natürlichen Vorgang durch Beratung und Aufklärung von werdenden Müttern. Somit soll die persönliche Entscheidungsfähigkeit der werdenden Mutter gestärkt werden. Zum anderen möchte die Kampagne die Zusammenarbeit von Frauenärztinnen und Frauenärzten, Krankenhäusern und Hebammen verbessern. Zum Ausbau gegenseitiger Akzeptanz und einer engen Kooperation sollen Regionalkonferenzen der Berufsverbände stattfinden. 

Die Auftaktveranstaltung zur Kampagne am 28. März 2014 wurde feierlich von Katrin Altpeter MdL, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren eröffnet (siehe Foto).

Remchinger Design auf Schweizer Taschenmesser

DENKdifferent nahm am jovoto Design-Contest der New Classic Limited Edition von Victorinox teil und schaffte es mit dem Design »Heads up!« unter die Top 10.

Das Schweizer Taschenmesser von Victorinox ist eines der weltweit berühmtesten Schweizer Kult-Objekte, bekannt vor allem in der klassischen Farbe rot und mit dem unverkennbaren Victorinox Logo. Der Taschenmesser-Design-Contest 2013 auf jovoto war auch in diesem Jahr wieder ein riesiger Erfolg! Über 1.360 Design-Vorschläge sind eingegangen. Die Victorinox Fangemeinde hat sich für 10 Designs entschieden, welche jetzt auch tatsächlich produziert und ab Sommer 2013 weltweit im Handel sein werden. Und eines dieser Designs stammt von DENKdifferent! Das Design heißt »Heads up!« und ist in den Trendfarben neon-apfelgrün und schwarz der totale Hinkucker.